"Wir werden neue Bäder brauchen"

Bäderstadtrat Jürgen Czernohorszky über rentable Schwimmbäder und das Ende des Dianabads


Badeaufsicht: Tom Rottenberg
Stadtleben | aus FALTER 06/19 vom 06.02.2019

Ende des Jahres sperrt das Dianabad zu. Das einstige Paradebad wurde vor über 20 Jahren von einem privaten Betreiber zum Kinderbad "downgesizt". Dass die Stadt das Bad nicht weiterführen will, wurde heftig kritisiert. Zu Unrecht, meint Wiens Bäderstadtrat Jürgen Czernohorszky: Wiens Hallenbadinfrastruktur decke den Bedarf für weitere zehn Jahre ab. Neue Bäder müsse es zwar geben - aber eben dort, wo die Stadt wächst.

Falter: Herr Czernohorszky, waren Sie je im Dianabad?

Jürgen Czernohorszky: Natürlich, aber das ist schon einige Zeit her. Ich bin leidenschaftlicher Längenschwimmer und bevorzuge daher Bäder, die 25-oder 33,3-Meter-Bahnen haben. Davon gibt es in Wien viele.

Im Dianabad geht das nicht. Ist das der Grund für die Schließung?

Czernohorszky: Wien hat das Dianabad vor mehr als 20 Jahren an die "Dianabad Errichtungs und Betriebs GesmbH" übergeben. Das war während der Koalition mit der ÖVP, die Druck gemacht hat, Bäder zu privatisieren: Man könne Bäder betriebswirtschaftlich

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