Alle Hände voll zu tun

Das kleine Wiener Label Michel Mayer ist in der Ballsaison sehr gefragt und auf dem Opernball stark vertreten


Atelierbesuch: Nathalie Grossschädl

Stadtleben | aus FALTER 06/19 vom 06.02.2019

Das Geschäft ist einen Steinwurf vom Stephansdom entfernt. Es spiegelt die Enge der Innenstadt wider, aber beeindruckt mit seinen dicken Mauern, den fast fünf Meter hohen Wänden und einem Deckengewölbe. Die 65-Quadratmeter-Räumlichkeiten in einem der ältesten Viertel Wiens hat die Modeschöpferin Michaela Mayer seit mehr als 20 Jahren vom Deutschen Orden gemietet. Im sakralen Ambiente schneidert und verkauft sie hier für ihr Label Michel Mayer.

Im Inneren des Geschäfts ist es ruhig, fast still. Das Atelier lässt auf den Innenhof des Deutschordenshauses mit seinen Holzkastenfassaden blicken. Die Schönheit des Anblicks verschlägt einem den Atem. Trotz der anspruchsvollen Architektur bemerkt man in diesem Geschäft dann doch nur die Kleider. In den letzten Jahren hat das Modelabel es geschafft, sich zu einem angesagten Couturelabel zu entwickeln. Rauschende Abendroben passend für die großen Bälle der Stadt, federleichte Cocktailkleider für Galadinners oder Festspiele und schwere

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