Formel-1-Witze und Knochenarbeit

Reifenwechseln ist banal. Außer man wechselt und lagert die Reifen eines wirklich großen Fuhrparks


Werkstättenbesuch: Tom Rottenberg

Stadtleben | aus FALTER 07/19 vom 13.02.2019

Irgendwann hat jemand das Schild abgehängt. Wann genau? Das weiß niemand so genau. Es ist im Grunde auch egal. Aber seither ist Ruhe. Und seither wissen Peter Randa, Gerfried Bogner und Srdjan Palancanovic eines: Die zuverlässigste Methode, Menschen dazu zu bringen, etwas verlässlich und vorhersagbar zu tun, ist sie per Aushang zu bitten, genau das doch bitte zu unterlassen.

Etwa einen Witz (nicht) zu machen: Solange die Kfz-Mechaniker in der Simmeringer Zentralwerkstätte der Wiener Linien auf einem Zettel neben der Hebebühne darum baten, von einschlägig-launigen Anmerkungen verschont zu werden, kam die "Wuchtel" unter Garantie. Ein-oder zweimal hört man weg. Aber wenn der Scherz zweimal im Jahr innerhalb weniger Tage fast 400-mal kommt? Weil man zweimal im Jahr bei knapp 400 Nichtschienenfahrzeugen Winterreifen wechselt? Mühsam.

Was auf dem Zettel stand?"Bitte keine Formel-1-Witze: Wir kennen sie alle."

"Everything counts in large amounts" singen Depeche Mode seit 1983. Auch wenn

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