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Bücher, kurz besprochen


Barbara Tóth

Politik | aus FALTER 07/19 vom 13.02.2019

Vertriebenengeschichten Die Februar-Ausgabe der historischen Monatszeitschrift NZZ Geschichte setzt sich mit der Vertreibung von Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg auseinander. Bis Ende 1947 wurden 14 Millionen Deutsche aus Polen, der Tschechoslowakei, Jugoslawien und anderen Ländern nach Restdeutschland vertrieben, bis zu zwei Millionen kamen dabei um oder wurden ermordet, schreibt der Schweizer Historiker Thomas Buomberger.

Das Schicksal der deutschen Vertriebenen war innerhalb der Landsmannschaften und einschlägigen Verbände ein großes Thema, aber in die offizielle Erinnerungskultur der "Täter"-Nationen Deutschland und Österreich passte es nicht so recht, die in diesen Jahrzehnten stärker vom Gedenken an die Naziopfer und die Mitschuld an den Nazigräueln geprägt war.

Es spricht für das "Erkalten" der Geschichte des Zweiten Weltkrieges, dass nun auch andere Opfergruppen ihre Geschichten erzählen können.

Buomberger arbeitet das Verhalten der Alliierten heraus, die die in vielen

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