Sicher über die Runden kommen

Mit Tanz-Crashkursen wollen immer mehr Ballbesucher lange vergessene Tanzkompetenz auf die Schnelle wieder auffrischen


Eintänzer: Tom Rottenberg

Stadtleben | aus FALTER 07/19 vom 13.02.2019

Vierhundertdreißig ist eine stattliche Zahl. Und Chris Lachmuth lässt sie sich auf der Zunge zergehen: Lachmuth ist Tanzlehrer. Chef der Tanzschule Chris. Tanz-Wertungsrichter. Choreograf -und Vorstandsmitglied im Verband der Wiener Tanzschulen: 430, lacht der 42-jährige Wiener, sei eine gute Zahl. Denn wenn während der diesjährigen Ballsaison in Wien 430 Bälle stattfinden, muss es dafür auch Publikum geben. Und das will tanzen können. Nicht zwingend so professionell und fehlerfrei wie Lachmuth, aber eben doch.

Deshalb boomen derzeit Crash-und Schnellsiedetanzkurse, nicht nur bei Lachmuth in der Brigittenau, sondern in allen 25 Wiener Tanzschulen. Obwohl die Kursanbieter ihre Last-Minute-Blockveranstaltungen natürlich lieber als "Auffrischungs-","Blitz-"oder "Intensivkurse" tituliert wissen wollen - und Tanzschulverbandssprecher Lachmuth durchaus Verständnis für "bedarfsorientierte" Tanzschulbesuche des Publikums hat: "Der Wunsch ist da, aber das Zeitbudget der meisten Berufstätigen

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