Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Holzer im Grätzel: Zentagasse


Florian Holzer

Stadtleben | aus FALTER 07/19 vom 13.02.2019

Die Zentagasse wurde nach einem Ort in der Vojvodina benannt, wo Prinz Eugen 1697 die Osmanen vernichtend schlug, und ist in erster Linie als Schleichweg bekannt, um von der Margaretenstraße zum Gürtel zu kommen.

Und die Zentagasse verfügt über ein kulinarisch-gastronomisches Leben, das in seiner Bandbreite wirklich bemerkenswert ist. Was zum Beispiel schon einmal am Ausgangspunkt der Zentagasse liegt, dem Pentahotel, das hier vor sieben Jahren einzog und die Pentalounge etablierte: Es handelt sich dabei um eine mit Disco-Kugel und Bibliothek ausgestattete Mischung aus Check-in und Lobby mit vielleicht etwas sehr dick aufgetragenem "Schabby Chic", in der man aber eben auch als Nicht-Hausgast seinen Café oder ein Bier trinken kann, und zwar immerhin 24 Stunden pro Tag.

Café "kleine landschaft"

Die nächste Adresse ist ein bisschen weniger glamourös. Der Zentawirt ist einer der wenigen wirklichen Alt-Bestände in der Gasse. Die Karte bietet Debreziner und Knödel mit Ei zu sehr niedrigen

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