7 Sachen, die Sie über ESSENSZUSTELLDIENSTE nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 08/19 vom 20.02.2019

Erst hört Uber Eats auf und jetzt Foodora, was ist bei den Essenslieferdiensten los?

Uber Eats hat in Wien nicht genügend Geschäft gemacht. Und die Konkurrenz sei groß, heißt es vom Unternehmen.

Gilt das auch für Foodora?

Gab es für die auch zu viel Konkurrenz?

Na ja. Mjam schluckt Foodora, was aber nicht wirklich so spektakulär ist, wie es auf den ersten Blick ausschaut.

Warum?

Foodora und Mjam gehören demselben Eigentümer, nämlich Delivery Hero aus Berlin. Als Essenslieferdienste werden in der Stadt also Mjam und Lieferservice.at übrig bleiben. Letzterer gehört Takeaway.com.

Aber hat Takeaway.com nicht gerade Delivery Hero gekauft?

Genau. Aber nur die deutsche Sparte. Das hat trotzdem eine Milliarde Euro gekostet, berichtet die Financial Times. Der Essenszulieferdienstmarkt ist ein sogenannter "Winner takes all"-Markt: Es wird gerangelt und aufgekauft, bis nur noch einer übrig bleibt.

Ich will nur Essen bestellen. Kann ich das bei Uber Eats und Foodora noch?

Uber Eats will mit Anfang März App und Seite schließen, Foodora sollte noch einige Monate online bleiben.

Wird die Stadt dann weniger pink?

Die neue Marke MjamPlus soll mit grünen Westen fahren.

Was passiert eigentlich, wenn ich direkt im Restaurant anrufe?

Viele Restaurants liefern weiterhin Essen aus. Und wenn man oft genug anruft, erkennt einen das Gegenüber schon an der Stimme.

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FALTER 12/19
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