"Ich bin nicht Superman"

Glück gehabt: Der neue Festwochen-Chef Christophe Slagmuylder stellt seine erste Festivalausgabe vor

Begegnung: Martin Pesl & Sara Schausberger | Feuilleton | aus FALTER 08/19 vom 20.02.2019

Er weiß nicht, wo sein Bett jetzt ist. Dreimal waren sie da, um es zu liefern, er war nie zu Hause. Seine Matratze liegt immer noch auf dem Boden. Nun, da die Programmpräsentation vorbei ist, sollte er endlich Zeit haben, sich -neben dem Deutschunterricht - um die Möbel in seiner Wiener Wohnung zu kümmern.

Christophe Slagmuylder hat ein intensives Dreivierteljahr hinter sich. Im Juni übernahm er die Intendanz der Wiener Festwochen. Zuerst nur interimistisch, nachdem Tomas Zierhofer-Kin sie nach zwei Festivalausgaben (offiziell) freiwillig niedergelegt hatte. Im Oktober wurde bekannt, dass Slagmuylder der Stadt bis mindestens 2024 erhalten bleibt. Vergangenen Donnerstag hat der gebürtige Belgier sein erstes Festwochen-Programm präsentiert.

Schlicht und doch elegant gekleidet, vermittelt der Belgier eine sympathische Lässigkeit beim Gespräch in seinem Büro. Er ist ein routinierter Festivalmacher. Bevor er nach Wien kam, leitete er ab 2007 das Brüsseler Kunstenfestivaldesarts. Seine

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