Stille Partei Österreichs

Sie sagt prominente Fernsehtermine ab, verzichtet auf den Besuch von Parteitagen, die sozialen Medien sind ihr noch fremd: Worauf wartet SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner?

Analyse: Anna Goldenberg, Nina Horaczek, Lukas Matzinger | Politik | aus FALTER 08/19 vom 20.02.2019


Foto: Helmut Fohringer / APA / picturedesk.com

Es war ein aufgelegter Elfmeter, eine ganze Stunde Fernsehpräsenz zu einem roten Kernthema: „100 Jahre Frauenwahlrecht – Wo bleibt die Hälfte der Macht?“ So lautete die Frage der ORF-Talkshow „Im Zentrum“ am vergangenen Sonntag. 381.000 Menschen sahen zu – siebeneinhalb ausverkaufte Praterstadien.

Doch der Ball verkümmerte vor dem Tor: Pamela Rendi-Wagner, die erste weibliche Vorsitzende der SPÖ, schlug die Einladung aus. Sie schickte Doris Bures.

Es war nicht das erste Mal, dass sie darauf verzichtete, vor den Massen zu sprechen. Zuletzt sagte Rendi-Wagner ein Interview für einen ARD-Dokumentarfilm über Sebastian Kurz ab. Millionen Deutsche sahen den Film. Der Kanzler verteilte den Link zur Doku auf Facebook und erntete dafür 8500 „Gefällt mir“.

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