Unterwegs Wien, wie es sich bewegt

Nicola Werdenigg, Ex-Skifahrerin: "Ich liebe mein Kickboard"

Stadtleben, FALTER 09/19 vom 27.02.2019

Ich bin in der Stadt meist öffentlich unterwegs. Wenn es irgendwie geht, nehme ich das Rad oder gehe zu Fuß. Die Kombination Rad/öffentlich/zu Fuß lässt sich natürlich in der Stadt viel einfacher umsetzen als am Land. Am Land ist es völlig anders.

Da ist alles darauf ausgelegt, dass man ein Auto hat. Ich war gerade drei Wochen im Zillertal und habe es trotzdem ohne Auto versucht. Es geht, aber es ist super mühsam. Man braucht für Wege, die mit dem Auto in fünf Minuten erledigt sind, eine gute Stunde. Und man muss so frech sein, im Baumarkt auch einmal Wildfremde anzusprechen: "Bitte nimm mich mit!" Aber erstaunlicherweise funktioniert das tatsächlich. Ach ja, eines hätte ich jetzt fast vergessen: Ich liebe mein Kickboard.

Ein Kickboard ist eine Mischung aus Skateboard und Roller. Es hat hinten eine Rolle und vorne zwei und wird über einer senkrechte Stange vorne und Gewichtsverlagerung so gelenkt wie ein Skateboard. Damit fahre ich seit 2000, seit ich in Wien bin, also seit beinahe 20 Jahren. Es ist für mich kein Spielzeug, sondern ein super Verkehrsmittel: Ganz leicht und zusammenklappbar. Ich nehme es mit in die U-Bahn oder die Straßenbahn -und bin damit in puncto Geschwindigkeit fast unschlagbar.

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FALTER 29/19
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