Feuer auf dem Eis

Der Eisring Süd ist schon lange kein Ring mehr. Nun sperrt auch das Karree


RUNDEN ZÄHLER: TOM ROTTENBERG

Stadtleben, FALTER 09/19 vom 27.02.2019

Das Problem ist hausgemacht", sagt Hans Gunsam. "Wir stehen vor dem Nichts", sagt Adi Piltz. "Der Verein ist tot", sagt Philip Wernicke. Was den drei Herren Sorgen bereitet? Im April beginnt die Sanierung des Eisringes Süd in Wien-Favoriten. Dass da nicht eisgelaufen werden kann, liegt nahe -und wäre verkraftbar. Wiens sportliche "Eiszeit" endet fast überall im Frühjahr -und beginnt dann im Oktober wieder. Bloß der Eisring soll erst im Oktober 2020 wieder aufsperren, bestenfalls. Anderswo - etwa in Graz -bringt man so eine Eishallensanierung in einem halben Jahr gut über die Bühne.

Aber vielleicht sollten die Protagonisten kurz vorgestellt werden: Hans Gunsam ist Präsident des Wiener Eiskunstlaufverbandes. Über einen Verein ist er auch Betreiber des Eisringes im Schatten des Favoritner Wasserturms. "Seine" Schützlinge trainieren auch in der Stadthalle. Dort gibt es aber keine zusätzlichen "Eiszeiten":"Wenn der Eisring wegfällt, fehlen 900 Trainingsstunden."

Adi Piltz ist Vizepräsident

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