Basics Grundkurs Kochen (452)

Nimm für dein Umami-Remasuri die Jahrgangssardine nur von Nuri

BT
Stadtleben, FALTER 09/19 vom 27.02.2019

Es gibt Sardinen -und es gibt Nuri-Sardinen. Mit der Marke des heimischen Familienunternehmens Glatz verbinden Österreicher diese so simple wie delikate Delikatesse. Sardinen in Öl, dazu ein gutes Brot - und fertig ist ein Abendessen. Sardinen aus der Dose waren immer schon ein Hauch von großer weiter Welt am Familienesstisch, inzwischen sind sie ein echtes Luxusprodukt, in Form von "Jahrgangssardinen". Die Franzosen kamen auf die Idee, die gewöhnliche Dosensardine so aufzuwerten.

Wer diesen Klassiker also ein wenig verfeinern will, wählt besonderes Brot und besondere Sardinen -und überlegt sich als Ergänzung vielleicht noch ein weiteres saisonales Antipasto dazu.

Wie gut, dass es heuer erstmals auch Nuri-Jahrgangssardinen gibt. Dafür werden in einer Manufaktur im portugiesischen Matosinhos in der Nähe von Porto besonders schöne Fischfilets ausgesucht, händisch mit Olivenöl in die Dosen eingelegt, gewürzt und dann mindestens zwölf Monate gelagert. Das Ergebnis sind unglaublich mürbe Filets, die auf der Zunge zergehen. Der Hinweis "In scharf gewürztem Olivenöl" täuschtdie Schärfe der Nuri-Jahrgangssardinen aus den Jahren 2014 und 2015 ist hintergründig und dezent, und nur im Abgang zu spüren -sehr umami und perfekt. Dazu braucht es eigentlich nur saftiges, nicht zu aufdringliches Brot. Etwa das Ciabatta rotonda der Bäckerei Kasses aus Thaya im Waldviertel oder das ohnehin schon legendäre Bio-Joseph-Brot der Bäckerei Joseph, beides Weizenbrote auf Basis von Sauerteigkulturen.

Wir haben die Sardinen dann auch noch mit selbstgemachten, gegrillten und in Öl marinierten roten Bio-Paprika ergänzt, das Rezept folgt nächste Woche.

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FALTER 25/19
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