Ran an den Rand

Raus aus der City: Viele Menschen zieht es hinaus an die Peripherie, wo das Leben ruhiger ist als in der Innenstadt. Platz für alle, die im Grünen und zugleich urban leben wollen, bietet die Seestadt Aspern

Christina Rademacher
Wohnen, FALTER 10/19 vom 06.03.2019

Gegenüber von Norbert Kernlers Wohnung in Wien gibt es einen Supermarkt. Nicht ungewöhnlich, doch: "Ich glaube, das ist der einzige Supermarkt in Wien mit Schildern, auf denen steht, dass man nicht in Badebekleidung einkaufen soll." Norbert Kernler wohnt seit März 2015 am nordöstlichen Rand Wiens in der Seestadt Aspern und er genießt es, die Entstehung eines ganzen Stadtteils zu verfolgen und mitzugestalten.

"Wenn ich all die Menschen sehe, die mit Luftmatratzen und Schlauchbooten durch die Straßen zum See gehen, dann ist das einfach Leben."

Einerseits sei es hier wie in der Stadt, andererseits wie im Urlaub: In der Früh, wenn man mit der U-Bahn zur Arbeit fährt, kann man Hasen auf den Feldern herumhüpfen sehen. Und abends setzt sich Norbert Kernler gern für eine halbe Stunde in den Park, der den direkt an der U-Bahn liegenden See umgibt, um dieses "Urlaubsfeeling" zu genießen.

Seestadt Aspern: urbane Dichte im Grünen

Auch Michael Pisecky, Geschäftsführer von s Real und Obmann

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