Die Kunst des "Wos?"

Schauspielerin Claudia Martini ist selten in Hauptrollen zu sehen. In "Aufbruch" zeigt sie ihr großes Können


Porträt: Michael Omasta

Feuilleton, FALTER 10/19 vom 06.03.2019

Es gibt diese Kantinenschauspieler, die auch jede private Gelegenheit für einen großen Auftritt nutzen. Und es gibt Schauspielerinnen, die das genaue Gegenteil sind, die nur dann wirklich in Erscheinung treten, wenn sie voll konzentriert auf der Bühne oder vor der Kamera stehen. Claudia Martini ist eine von ihnen.

"Aufbruch" heißt ihr neuer Film, der diesen Freitag in die Kinos kommt. Er ist eine Art heimisches Roadmovie für zwei Personen, das Martini in einer ihrer seltenen Hauptrollen zeigt. Den anderen Protagonisten spielt Ludwig Wüst, zugleich Regisseur und Autor des bereits auf mehreren Festivals erfolgreich gelaufenen Werks.

Es war das schon vierte Mal, dass sich die Schauspielerin der Regie Wüsts anvertraut hat. Was sie an ihrer Zusammenarbeit über alles schätzt, ist, "dass man sich die Charaktere selber erarbeiten kann". So stattete sie die namenlose Frau nur für sich mit einer kompletten Biografie aus.

Schauplatz des Films ist die österreichische Provinz. Inmitten der malerischen

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