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Feuilleton | aus FALTER 10/19 vom 06.03.2019

André Previn (1929-2019)

Der Dirigent, Komponist und Pianist André Previn ist tot. Previn wurde in Berlin als Andreas Ludwig Priwin geboren. Schon als Kind bekam er Klavierunterricht. 1938 musste die Familie vor den Nationalsozialisten fliehen. Nach einem Jahr in Paris erreichten sie 1939 die Vereinigten Staaten. Previn setzte seine Ausbildung als Pianist fort, beschäftigte sich schon als Teenager mit Jazz. Als erster Jazzmusiker erhielt er 1956 eine Goldene Schallplatte. Große Bekanntheit erreichte er als Filmkomponist. Für "Gigi"(1958), "Porgy and Bess" (1959), "Irma la Douce" (1963) und "My Fair Lady" (1964) wurde Previn jeweils mit dem Oscar für die beste Filmmusik prämiert. Zum Dirigenten avancierte er erst in den späten 60er-Jahren. Auch in diesem Bereich war er sofort äußerst erfolgreich, etwa als Dirigent des London Symphony Orchestra. Previn war fünfmal verheiratet und hat neun Kinder, leibliche sowie adoptierte. Er starb in seiner Wohnung in New York im 90. Lebensjahr.

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