Blood, Sweat and Tears

Die Musikerin Amanda Palmer über ihr höchst intimes und hochpolitisches Opus magnum


STABAT MATER: SEBASTIAN FASTHUBER

Feuilleton | aus FALTER 10/19 vom 06.03.2019

Die Nacht vor dem Telefoninterview war lang. Die Musikerin Amanda Palmer spielte die erste Warm-up-Show für ihre kommende Tournee. Fünf Mal sei sie in Tränen ausgebrochen, weil sie ihre neuen Songs emotional derart mitnehmen, erzählt sie. Und: "Ich habe vor Hunderten von Leuten sehr detailliert über die Erfahrung gesprochen, mehrere Abtreibungen und Fehlgeburten gehabt zu haben."

Ins Bett kam sie erst gegen Morgen. Dennoch wirkt Palmer wenige Stunden später voll konzentriert. "Ich bin Profi", sagt sie. "Und wenn ich kein Kind bekommen hätte, würde ich am liebsten acht Shows pro Woche spielen." Amanda Palmer macht keine halben Sachen. Sie drückt sich unmissverständlich aus und unterstützt ihre Aussagen gern mit Kraftausdrücken, was ihr den Mittelnamen "Fucking" einbrachte.

Die 42-jährige Sängerin, Musikerin, Performerin und Songschreiberin zeichnet besondere Verve aus. Sie brennt für die Kunst. Palmer wurde als Teil des US-Punk-Cabaret-Duos Dresden Dolls bekannt, ehe sie eine

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