Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Holzer im Grätzel: Spetterbrücke

Florian Holzer begibt sich auf die Suche nach kulinarischen Mikrokosmen in Wiener Grätzeln

Stadtleben | aus FALTER 10/19 vom 06.03.2019

Die sogenannte Vorortelinie war anfangs ja nicht gerade ein Erfolgsmodell. Bei ihrer Planung 1870 war sie Teil eines Verkehrsmittelgesamtkonzeptes, das von einer Metropole ausging, die Bahnverbindungen in alle Himmelsrichtungen benötigte, also Kopfbahnhöfe, verknüpft unter anderem durch die Vorortelinie.

1898 war der erste Teil fertig. 1925 aber wurde, da Wien nicht mehr so wuchs wie noch vor dem Ersten Weltkrieg erwartet, die Vorortelinie im Gegensatz zur Stadtbahn nicht von der Gemeinde Wien übernommen und diente über 60 Jahre lang hauptsächlich dem Fracht-und Verschubverkehr.

Erst 1987 ging's mit der S45 wieder um die Personenbeförderung. Die Streckenführung ist jedenfalls die einer Gebirgsbahn, Viadukte und Tunnel queren hier die Wiener Täler und Hügel, beim Abschnitt zwischen Opfermanngasse und Hasnerstraße hat man gleich beides.

Prater-Breitensee-Bier

Und nicht nur das, man hat auch völlig unterschiedliche Stadtbereiche: das dörfliche Breitensee einerseits, die rechtwinkelig

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