Der Graf auf Besuch in Wien

Der deutsche Filmemacher Dominik Graf war voriges Wochenende auf Besuch in Wien, um gleich zwei Filmreihen zu eröffnen


Reportage: Michael Omasta

FEUILLETON, FALTER 10/19 vom 06.03.2019

Auf den ersten Blick haben die zwei Retrospektiven, die vergangenes Wochenende in Wien eröffnet wurden, nicht das Geringste miteinander zu tun. Jene im Metro Kinokulturhaus heißt "Münchner Freiheit" und ist ein Porträt der Stadt im Film. Bei der anderen, im Österreichischen Filmmuseum, handelt es sich um eine Personale, die dem britischen Kameramann und Regisseur Nicolas Roeg (1928-2018) gewidmet ist. Und doch haben die beiden Reihen etwas gemeinsam, nämlich ein und denselben Eröffnungsgast: den großen Münchner Filmemacher und bekennenden Roeg-Aficionado Dominik Graf.

Am Freitag im Metro steht Graf selbst im Mittelpunkt, denn sein zusammen mit dem Kritiker Michael Althen in Szene gesetzter Essay "München - Geheimnisse einer Stadt"(2000) eröffnet die Reihe. Es ist ein Film quasi im Konjunktiv; eventuell hat das München, das er zeigt, weniger mit der Realität als mit den Erinnerungen oder auch Fantasien der Filmemacher zu tun -und mit den Geschichten, die sie sich für einige

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