Nüchtern betrachtet

Seid doch mal ruhig und googelt einfach!


Klaus Nüchtern

Feuilleton | aus FALTER 11/19 vom 13.03.2019

Aus irgendwelchen Gründen kam mir unlängst Umberto Ecos Sammelband "Apokalyptiker und Integrierte" in den Sinn, bloß dass ich als alter Assonanzanankast den Titel fälschlicherweise als "Apokalyptiker und Arrivierte" abgespeichert hatte. Das Muster nötigt aber nachgerade dazu, es zu variieren. Auch "Alarmisten und Enervierte" oder "Anstreicher und Angeschmierte" wären ein guter Anlass, ein paar kluge Essays unter einem solchen Titel zu versammeln. Ob man es diesen ansehen könnte, ob sie mit der Hand, der Schreibmaschine oder am Laptop verfasst wurden? Solche Fragen, über die zuletzt wohl Friedrich Kittler tief genug nachgedacht hat, sind mir zu hoch. Dafür kann ich allen Schreibmaschinennostalgikern den Film "Can You Ever Forgive Me?" wärmstens empfehlen.

Das Bio-Pic hat die späte Fälscherinnenkarriere der Schriftstellerin Lee Israel zum Thema, die von der grandiosen Melissa McCarthy dargestellt wird, und zwar als misanthropische, muffige und whiskysaufende Arschgrammel. Auf der

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