Kommentar Verkehrssicherheit

Wie viele tödliche Unfälle mit Lkw braucht es noch?


Barbara Tóth

Falter & Meinung, FALTER 11/19 vom 13.03.2019

Freitagvormittag vergangener Woche wurde eine 24-jährige Radfahrerin in Salzburg auf der Vogelweiderstraße von einem Lastwagen getötet. Der Lkw-Fahrer hatte sie beim Rechtsabbiegen übersehen.

Auch der neunjährige Henry - Sohn des Falter-Redakteurs Josef Redl und seiner Frau, Daniela Redl-Enzi - befand sich im toten Winkel, als er in Wien auf der Landstraßer Hauptstraße auf dem Schulweg auf dem Zebrastreifen Ende Jänner von einem rechtsabbiegenden Lkw getötet wurde.

Wie viele tödliche Unfälle braucht es noch, bis veraltete Lkw ohne modernes Sicherheitssystem als das, was sie sind, nämlich lebensgefährdende Fahrzeuge, von der Politik ernst genommen werden? Wie viele "Ghost Bikes" müssen Aktivisten noch aufstellen, damit etwas geschieht?"Ghost Bikes" sind weiß bemalte Fahrräder, die Unfallstellen markieren, bei denen Menschen zu Tode kamen. Sie sind Mahnmal und Warnzeichen zugleich - im wahrsten Sinne des Wortes, weil Radfahrer und Passanten beim Anblick eines weißen Rades tatsächlich

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