Kunst des Radaus, Geräusch des Gefühls

Die Band Madame Baheux steht für vielsprachige Musik aus zahlreichen Winkeln und Genres


Vorstellung: Stefanie Panzenböck

Feuilleton | aus FALTER 11/19 vom 13.03.2019

Für eine Schallplatte waren es zwei Lieder zu viel. Deshalb wurde aus dem Album "Too Big to Fail" von Madame Baheux eine CD. Eine gute Entscheidung. Denn um jedes der 14 Stücke wäre es schade gewesen. Die Ansage auf dem Cover bezieht sich auf ein Lied voller Sarkasmus über "die verhängnisvolle Amour fou zwischen Bankensektor und Staat". Diese Art von pointiert politischem Chanson ist nur eine der vielen Facetten, die das Quartett zu bieten hat. Jazz, Rock, klassische Einflüsse, Balkanrhythmen, Experimente mit Sprache und Tonabfolgen sind weitere.

Madame Baheux sind vier Frauen, die aus vielen Genres, Einflüssen und Talenten eigene Stile entwickeln. Auf ihrem aktuellen Album, es ist ihr zweites, finden sich Arrangements traditioneller Lieder, etwa aus Bulgarien oder Serbien, eigene Kompositionen und Songs des österreichischen Schriftstellers Richard Schuberth.

Als Lokal für das Gespräch mit dem Falter suchen sich die Bratschistin Jelena Popržan, die E-Gitarristin Ljubinka Jokić

  756 Wörter       4 Minuten
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