Wo Kinder drinnen Kinder sind

Indoorspielplätze sind ein Segen. Wirtschaftlich aber kaum zu führen


Kindernachmittag: Eva Konzett

Stadtleben, FALTER 11/19 vom 13.03.2019

Der große Kindertraum ist in seine Einzelteile zerlegt, online aufgelistet und zur Versteigerung angeboten: 100 Bälle aus dem Bällebad im Sack mit Roller zum Rufpreis von zehn Euro, der Mistskübel "Motiv Marienkäfer" um mindestens 150 Euro, aber auch ein Erste-Hilfe-Koffer nach Ö-Norm (zehn Euro) und sogar die Stretchlimousine (5000 Euro): Im Internet wird der Bogi-Park abgewickelt. Jener Freizeitpark in Liesing, der die Kinder begeisterte und den Eltern einen ruhigen, kinderfreien Abend versprach. Nach ein paar Stunden im Bogi-Park fiel der Nachwuchs von alleine ins Bett.

Fiel. Denn der Park schließt am 17. März seine Türen für immer. Offiziell wegen des Klimawandels, der Kaltwetterperioden zu sehr minimiert habe. Das ist eine schöne Umschreibung für den ständigen ökonomischen Überlebenskampf eines Indoorspielplatzes. Und den kennt nicht nur der Bogi-Park.

Ein Donnerstag um die Mittagszeit in Wien-Hernals. Während das Bogi-Park-Inventar auf Käufer wartet, steht Gudrun Augusta

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