Der Mann in Schwarz

Das Kunsthistorische Museum zeigt das Werk des US-Malers Mark Rothko. Vorab erinnerte Sohn Christopher an den Vater


Rundgang: Matthias Dusini

Feuilleton | aus FALTER 11/19 vom 13.03.2019

Kirchen, Kirchen und nochmals Kirchen. Christopher Rothko erinnert sich an eine Italienreise mit seinem Vater, dem Maler Mark Rothko (1903-1970). Christopher konnte kaum gehen, da führte der Ausflug treppauf, treppab. "In Rom gibt es 200 Kirchen, die haben wir alle gesehen." Er besinnt sich auf die starke und weiche Stimme des Vaters, der sich umbrachte, als der Sohn sechs Jahre alt war. Sieben Monate später starb die Mutter an Herzversagen.

Das Kunsthistorische Museum zeigt einen Überblick über das Werk des New Yorker Künstlers Mark Rothko, der als meditativer Gegenpol zum Abstrakten Expressionismus gilt (Rezension in einer der kommenden Ausgaben). Farbrechtecke scheinen auf den riesigen Leinwänden zu schweben. Sie setzen ein andächtiges Betrachten voraus, das die vielen Nuancen allmählich hervortreten lässt. "Je länger man hinschaut, desto mehr sieht man", sagt Christopher Rothko, der mit seinem hageren Gesicht und den mandelförmigen Augen auch als Nachkomme des Schauspielers

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