"Wenn einer 20 ist, dann kann er nur über seine Träume sprechen"

M. Dusini, S. Panzenböck | Feuilleton | aus FALTER 11/19 vom 13.03.2019

Wie geht es Ihnen? Mit dieser Frage schrieb die Wiener Journalistin Elizabeth T. Spira Fernsehgeschichte. Von 1997 bis 2018 erschienen 22 Staffeln der Sendung "Liebesg'schichten und Heiratssachen". Das Gespräch mit Spira fand Ende Juli 2018 im Büro der Produktionsfirma in der Gumpendorfer Straße statt. Die Filmemacherin war damals bereits schwer krank, dachte aber nicht ans Aufhören. "Es ist bei uns verboten, darüber zu reden", sagte Spira.

Falter: Frau Spira, in vielen Ihrer Sendungen geht es weniger um Liebe als um Einsamkeit

Elizabeth Toni Spira: die die Menschen hoffen mit einem Partner aufheben zu können. Es gelingt nicht so oft. Jemand, der lange einsam ist, schafft es nicht so leicht, sich wieder zu öffnen, Vertrauen zu haben.

Viele der Kandidaten legen ein großes Wissen über die Liebe an den Tag.

Spira: Sie sind auch schon älter. Wenn einer 20 ist, kann er nur über seine Träume sprechen. Die Älteren haben ein Stück gelebt, und wenn man sie halbwegs intelligent fragt, können

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