Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Holzer im Grätzel: Naglergasse

Stadtleben | aus FALTER 11/19 vom 13.03.2019

Die Naglergasse war -trotz unmittelbarer Nachbarschaft zu den exklusivsten und teuersten Grundstücken Österreichs, Graben und Kohlmarkt - bis vor gar nicht allzu langer Zeit ein bisserl räudig. Seltsame Souterrain-Kaschemmen, dubiose Bierkeller, Geschäfte, die mit Klumpert handelten und daran erinnerten, dass ja eigentlich das ganze Graben-Grätzel einmal räudig war, ein Rotlichtviertel mit Animierlokalen und Straßenstrich.

In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Naglergasse allerdings verändert, was wohl weniger daran lag, dass die keimfreie Luxusausstrahlung vom Goldenen Quartier rübergewachsen wäre, vielmehr ist das halt generell die Innenstadttendenz: mehr Marken, mehr Luxus. Und auch wenn die Naglergasse jetzt sehr viel adretter und aufgeräumter wirkt als früher, sie hat immer noch ihren speziellen Groove. Und vor allem eine hochinteressante Mischung aus Lokalen und Geschäften.

Zuerst einmal natürlich der Meinl am Graben. Der hatte früher, als er noch einstöckig war,

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