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IT-Kolumne


Anna Goldenberg

Medien | aus FALTER 11/19 vom 13.03.2019

An Paris Hilton habe ich schon lange nicht mehr gedacht. Dunkel erinnere ich mich, in den 2000ern auf MTV tolle Dinge über das Jetset-Leben der damals jungen US-amerikanischen Hotelerbin erfahren zu haben. "That's hot" war ein Satz, den sie oft sagte. Außerdem sah man sie nie zweimal im selben Outfit!

Die Netflix-Doku "The American Meme", die im Dezember erschien, liefert ein Update aus Hiltons Leben. Nach dem Aufwachen greift sie als Erstes zu ihrem Smartphone (Hilton hat fünf iPhones) und sieht nach, was sich in den sozialen Medien getan hat. Dank 10,5 Millionen Instagram-und 17,1 Millionen Twitter-Followern bedeutet das: jede Menge Arbeit. "Little Hiltons" oder "Hiltonfamily" nennen sich ihre Fans. Das bedeute ihr viel, erzählt Hilton in der Doku. Sie sei von so vielen Menschen enttäuscht worden (für einen Skandal sorgte das 2005 von ihrem Freund veröffentlichte Sexvideo "1 Night in Paris"), aber auf ihre Onlinefamilie könne sie sich verlassen. Diese Likes seien echt. An Paris Hilton werde ich nun öfters denken.

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FALTER 16/19
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