Was geht mit dem?

Der Grazer Clemens J. Setz gilt als Österreichs schrägstes Literaturgenie. Warum eigentlich?


Kritik: Klaus Nüchtern

Feuilleton | aus FALTER 12/19 vom 20.03.2019

Seit seinem Debüt, dem noch im Residenz-Verlag erschienenen Roman "Söhne und Planeten" (2007), steht der Grazer Clemens J. Setz unter Genieverdacht. Drei Romane (zu insgesamt 2220 Seiten) sowie einige Gedicht-und Prosabände sowie diverse Übersetzungen später hat sich dieser Ruf verfestigt. Stimmig fügen sich Werk und Autorenpersona - Setz hat neben Germanistik auch Mathematik studiert, kann zaubern, beherrscht den Obertongesang und hat sich neuerdings einen Hotzenplotzbart wachsen lassen - zum Bild eines schrägen, aber fraglos hochbegabten Vogels in der Voliere der heimischen Literatur.

Auch in seiner jüngsten Veröffentlichung, dem Erzählband "Der Trost runder Dinge", beweist Setz ein Händchen für unheimliche und ungute Begegnungen, die -auch das längst Teil der Trademark - nicht unknapp garniert sind mit apokryphem Wissen aus allen möglichen Winkeln des Weltraums.

Insgesamt 20 "Erzählungen" finden sich zwischen den Buchdeckeln, die längsten davon sind zwischen 30 und 40 Seiten,

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