Türöffner mit Erfolgshonorarbeteiligung

Appelle nutzen wenig gegen Rassismus an Lokaltüren. Geldstrafen wohl eher: Ein Verein hilft beim Klagen


Zutrittskontrolle: Tom Rottenberg

Stadtleben | aus FALTER 12/19 vom 20.03.2019

Einen seltsamen Beigeschmack habe die Sache schon, meint Dieter Schindlauer: "Auf den ersten Blick sieht das nach Geschäftemacherei aus." Allerdings, wiederholt und betont der Geschäftsführer der Rassismusbeobachtungsstelle ZARA noch im gleichen Atemzug, "wirklich nur auf den ersten Blick". Denn die Idee von Leon Ahlers, Alexej Arnautovic und Nermin Kotlo sei "grundsätzlich sehr gut. Und gerade in diesem Bereich ist es wichtig, dass den Betroffenen der risikofreie Zugang zu einem zivilrechtlichen Prozess und ihrem Recht ermöglicht wird." Aber beim "Look &Feel" des Auftrittes der von den beiden Wiener Juristen (Arnautovic und Kotlo) und dem Start-up-Spezialisten Ahlers soeben gelaunchten Plattform "Fairdoor" gäbe es noch Luft nach oben. Eben um diesen "seltsamen Beigeschmack der Geschäftemacherei" zu vermeiden.

Denn ums Geschäft geht es den jungen Wiener Gründern, beteuern sie, tatsächlich nicht: "Fairdoor" will Menschen, denen der Zutritt zu Lokalen, Clubs oder Restaurants aus

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