Prioritäten setzen: Knöderln first!

Bröselknöderln sind so köstlich. Man ehrt sie am besten mit Hendl-oder Gockelsuppe


Gerichtsbericht: Katharina Seiser

Stadtleben | aus FALTER 12/19 vom 20.03.2019

Es gibt so angestaubte Speisen, da lächelt man unwillkürlich, wenn sie jemand ausspricht, weil sie eigentlich vor dem Aussterben gerettet gehören, und stimmt, die Oma hat das doch noch gemacht. Bröselknöderln stehen ganz oben auf dieser Liste. Weil sie von einem buttrig-heimeligen, muskatduftenden Wohlgeschmack und einem perfekten Biss sind. Ich gehe sogar so weit, Hendlsuppe als Medikament gegen Unpässlichkeiten aller Art für ein großes Missverständnis der Kulinarikgeschichte zu halten. Ich bin nämlich überzeugt, dass diese Zauberkräfte eigentlich den untrennbar mit der Hendlsuppe verbundenen Bröselknöderln zuzuschreiben sind. Zauberkräfte, die auch Palatschinken innenwohnen, Kaiserschmarren, Reisfleisch oder Apfelkompott.

Suppen-Wegweiser

Wie immer gibt es viele Wege zur guten Suppe, meine Wegweiser sind: 1. ausnahmslos Bio-Freiland-Geflügel (der Geschmacksunterschied zu konventionellem Geflügel ist haushoch), am liebsten Gockel, 2. nicht zu viel Wurzelgemüse, 3. reichlich

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