Top Gun in der Leopoldstadt

Im Simulator ist Kampfjetfliegen lustig und einfach. Trotzdem üben Piloten hier Standard-und Notfälle


Flugschüler: Tom Rottenberg

Stadtleben, FALTER 12/19 vom 20.03.2019

Dass Gerhard Lück einen Fliegerover all trägt, gehört dazu: Kampfjetpiloten sehen eben so aus. Das weiß man. Aus Filmen. In der Regel tragen sie auch Helme. Zumindest unter dem Arm. So weit geht Gerhard Lück aber nicht: Im zweiten Stock des unscheinbaren Hauses im zweiten Bezirk verzichtet er auch auf Druckanzug und Sauerstoffmaske. Und auf Waffen: sowohl "am Mann" als auch an der Maschine. "Wir wollen hier keine Kriegsspiele spielen, sondern Flugerlebnisse vermitteln", erklärt Lück -und zeigt, wie man sich in das handschuhenge Cockpit seines Eurofighters zwängt: Anschnallen. Füße auf die Pedale. Rechte Hand an den Steuerstick, linke auf den Schubregler. Parksperre raus. Schub. Nachbrenner. Den Steuerhebel zurückziehen - und schon ist man in der Luft. Fahrwerk rein. Mach 1 (Schallgeschwindigkeit): Das ist ja supereinfach!

"Je schneller Sie fliegen, umso heftiger reagiert die Maschine." Na dann: Ausprobieren! Voller Schub, Seitenruder gerade, Joystick hart zur Seite. Es ruckelt.

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