Nicht Lady, sondern Gaga

Gaga hält Einzug im Festspielhaus St. Pölten. Bis zum Sommer liegt der Schwerpunkt auf diesem eigenartigen Tanz aus Israel


Selbstversuch: Sara Schausberger

Feuilleton, FALTER 12/19 vom 20.03.2019

Ich stelle mir vor, dass ich einen langen Schwanz habe. Wie eine Katze oder ein Tiger. Ich schlage damit auf den Boden, lasse ihn kreisen und ziehe ihn zwischen meinen Beinen hindurch, weit über meinen Kopf. Dann löse ich die Spannung, bleibe aber in Bewegung. Ich mache Gaga.

Gaga ist so etwas wie das israelische Yoga. Vor ein paar Jahren eroberte dieser eigenartige Tanz aus Israel die Welt, aber nach Österreich schaffte er es kaum. Nun legt das Festspielhaus St. Pölten einen Schwerpunkt auf die Bewegungslehre des Choreografen Ohad Naharin, mit Tanzkursen und einer Uraufführung im Mai.

Für Naharin, er wird auch Mr. Gaga genannt, ist Gaga kein Tanzstil, sondern vielmehr die "Pflege des Körpers". Der Leiter der renommierten Batsheva Company entwickelte sie um die Jahrtausendwende, als er eine Rückenverletzung erlitt. Am Anfang als Ausgleich für professionelle Tänzerinnen und Tänzer, später unter dem Namen "Gaga People" auch für Laien. Mittlerweile sind aus der Bewegungslehre Bühnenstücke

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