7 Sachen, die Sie über die Straßenbeleuchtung nicht wussten

Stadtleben, FALTER 12/19 vom 20.03.2019

Wien bekommt also eine neue Beleuchtung, warum denn das?

Bis kommendes Jahr soll die Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Leuchten umgestellt werden. Davon betroffen sind auch die 50.000 Seilhängeleuchten, die länglich in die Straßen hängen.

Was soll anstatt dieser metallenen Leuchtgurken kommen?

Sie werden durch runde Lichter ersetzt, bei der zuständigen MA 33 nennt man sie "umgedrehte Wok-Pfannen".

Und es geht ums Energiesparen?

Mit den neuen Leuchten sollen laut Angaben der Stadt bis zu 60 Prozent der Energie gespart werden können.

Sonst noch was?

Sie sollen die Lichtverschmutzung minimieren und durch bessere Ausleuchtung die Verkehrssicherheit erhöhen.

Was passiert mit den sogenannten "Maiglöckchenleuchten" in der Innenstadt?

Die dürfen bleiben, das Stadtbild ist wichtig. Ihr Kern wird aber ebenso mit einem LED-Leuchtmittel versehen.

Was war eigentlich vor der Straßenbeleuchtung?

Da gingen Nachtwächter durch die Stadt. Sie hielten nach Feuerbränden Ausschau und sorgten dafür, dass die Sperrstunden eingehalten wurden.

Mit welchen Waffen?

Die Nachtwächter hatten zum einen eine Laterne, zum anderen eine Hellebarde, eine mittelalterlichen Hieb-und Stichwaffe, wie man sie heute vom Ritterspielzeug kennt.

Fanden Sie diesen Artikel interessant? Dann abonnieren Sie jetzt und bleiben Sie mit unserem Newsletter immer informiert.

FALTER 21/19
Bitte liken Sie den FALTER auf Facebook:
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Anzeige

Anzeige