Wem gehört das Meer?

Der Performer Michikazu Matsune und der bildende Künstler Jun Yang machen zusammen einnehmendes Bildertheater


Begegnung: Sara Schausberger

Feuilleton | aus FALTER 12/19 vom 20.03.2019

Die Küche ist voller Teeschalen. Wie Kunstwerke stehen sie bunt und hübsch auf hölzernen Wandregalen in Michikazu Matsunes Studio. Der Performer hat sie aus Japan mitgebracht. Beim Gespräch trinken der Performer und sein Kollege, der bildende Künstler Jun Yang, Kaffee aus den Schalen und lachen. Die beiden präsentieren ihre erste gemeinsame Arbeit im Tanzquartier. "The past is a foreign country" handelt von Territorien, Grenzüberschreitungen und zwei Männern, die sich innerhalb dieser Topografien bewegen. Da passt der Mokka in der Teetasse.

Jun Yang kam 1979 mit seinen Eltern nach Österreich, da war er vier Jahre alt. Er würde nie infragestellen, Österreicher zu sein: "Ich bin in Wien aufgewachsen, ich wurde hier sozialisiert. Das macht meinen Humor aus, meinen Akzent, die Art, wie ich denke." Er studierte Kunst in Wien und gründete mit seinem Bruder das Restaurant Ramien. Mittlerweile wohnt er abwechselnd in Japan, Taiwan und Wien.

Der gebürtige Japaner Michikazu Matsune übersiedelte

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