Unterwegs Mobilitätskolumne

Kiara Werner, Schülerin: "Ich fahre U-Bahn und Skateboard"

Stadtleben, FALTER 12/19 vom 20.03.2019

Ich fahre meistens mit der U-Bahn -und im Sommer mit dem Skateboard. Ich fahre selten im Skatepark, obwohl mir das meine beiden Onkel, die sehr viel Skateboard fahren, beigebracht haben. Meistens fahre ich nur so herum: Mein Skateboard ist ein Verkehrsmittel, kein Sportgerät.

Ich mag es, mobil zu sein, ohne auf die U-Bahn angewiesen zu sein. Aber im Winter kann man wegen dem Rollsplit nicht gut Skateboard fahren. Darum nehme ich die U-Bahn -obwohl ich mich da unwohl fühle: Ich mag es nicht, wenn die Leute so gedrängt stehen. Nein, da gab es kein Erlebnis oder eine ungute Erfahrung - ich mag Enge einfach nicht. Aber das ändert nichts dran, dass es toll ist, dass man mit der U-Bahn rasch überall hin kommt.

Wien kann ich mir ohne U-Bahn gar nicht vorstellen. Also: Im Sommer schon - weil ich da ja mit dem Skateboard fahre. Aber im Winter? Nein.

Klar bin ich schon anderswo mit der U-Bahn gefahren. In Frankreich etwa. Mit U-Bahnen, in denen niemand drin sitzt. Also kein Fahrer. Das fand ich gruselig: Es ist mir einfach lieber, wenn ein Mensch vorne sitzt. Ich fühle mich dann sicherer: Zu wissen, dass da vorne jemand ist, ist einfach angenehmer. F

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FALTER 20/19
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