Weit mehr als bloß ein leeres Buch

Warum sich die Notizbücher der Wiener Manufaktur Paper Republic trotz digitaler Welt so gut verkaufen


Hätte Jérôme Bacquias vor rund sieben Jahren nicht Südkorea bereist, hinge er wahrscheinlich noch in seinem "Drecksberuf" - wie er ihn selbst bezeichnet -als Unternehmensberater fest. Damals sah er Einheimischen beim Papierschöpfen zu. Davon zutiefst begeistert, kündigte er zu Hause in Wien seinen Job und machte sich mit cognacfarbenen Notizbüchern aus Rindsleder (ab 40 Euro) selbständig. "Ich wollte endlich das machen, woran ich glaube", sagt der 35-Jährige. Und das sind geschmackvolle Bücher, die Platz bieten für handschriftliche Ideen und Gedanken.

So ein Heft schmeißt man, wenn es vollgeschrieben ist, natürlich nicht einfach weg. Die Lederhüllen - die es mittlerweile auch für Tabloids und Smartphones gibt -lassen sich immer wieder neu bestücken (Einlagen ab 4 Euro) und mit Extras wie Stiften oder Fächern für Kreditkarten pimpen. Im Laufe der Zeit entsteht eine Patina. Sie schadet keinesfalls, sondern macht aus dem treuen Lebensbegleiter einen sehr persönlichen Alltagsgegenstand.

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