"Wir sind für die geistige Landesverteidigung zuständig"

Warum ist die ORF-Reform politisch so gefährlich? Generaldirektor Alexander Wrabetz über den Wert des Öffentlich-Rechtlichen - auch für junges Publikum


Interview: Anna Goldenberg

Medien, FALTER 13/19 vom 27.03.2019

Monatelang war es ruhig gewesen. Dass die Koalition an einer umfassenden Reform des ORF arbeitete, war zwar bekannt -allerdings geschah das hinter so fest verschlossenen Türen, dass kaum etwas nach außen drang. Nur die Positionen waren klar: Die FPÖ will ein Ende der GIS-Gebühren, die ÖVP ist zögerlich.

Sonntag vor einer Woche preschte dann Finanzstaatssekretär Hubert Fuchs (FPÖ) voran. In der ORF-"Pressestunde" verkündete er, die Abschaffung der Rundfunkgebühren sei ein "starker Wunsch" seines Parteichefs, Vizekanzler Heinz-Christian Strache.

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz reagierte prompt. Am Dienstag lud er Medien-und Politikjournalisten zu einem Hintergrundgespräch ein. Würde die Regierung, wie kolportiert, das Budget des ORF um 100 bis 200 Millionen Euro kürzen, wären beliebte Programme in Gefahr - und möglicherweise auch die Landesstudios. Der Falter interviewte Wrabetz im Anschluss an das Hintergrundgespräch.

Zwei Tage später veröffentlichte die Kronen Zeitung

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