Die Millionenshow

Sie füttern den Boulevard, schaffen PR-Armeen und bezahlen parteinahe Agenturen. Die türkis-blaue Medienpolitik verschlingt Millionen


Dossier: Lukas Matzinger

Politik, FALTER 13/19 vom 27.03.2019

Wir sparen im System." Wie im Chor bewarben die Regierungsmitglieder vor ziemlich genau einem Jahr ihr erstes Budget. Die staatlichen Apparate seien zu teuer, alle Ressorts müssten ihre Kosten hinterfragen, die Politik wolle auch bei sich selbst sparen.

Ein Jahr, einige Rechnungshofberichte und parlamentarische Anfragebeantwortungen später steht fest: Statt 164 Kabinettsreferenten gibt es in der Bundesregierung Kurz nun 175, und die neu installierten Generalsekretäre in den Ministerien kosten mehr als 200.000 Euro pro Monat. Die EU-Ratspräsidentschaft verschlang mehr als das Doppelte des Angekündigten, und schon der türkis-blaue Wahlkampf war um viele Millionen teurer als erlaubt. Die großen Slogans der Regierung stehen langsam in Zweifel.

Da lohnt es sich, einen Blick auf die Öffentlichkeitsarbeit von Türkis-Blau zu werfen. Im europäischen Vergleich haben die österreichischen Bundesregierungen immer besonders viel für PR und Eigenwerbung ausgegeben. Hier ließe sich also richtig

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