Überdirektor Grüßaugust

Kulturminister Gernot Blümel setzt den Bundesmuseen einen Generalsekretär vor die Nase. Was bringt 's?


EINSCHÄTZUNG: MATTHIAS DUSINI

Feuilleton, FALTER 14/19 vom 03.04.2019

Die Reform der Bundesmuseen kommt in Gang. Kulturminister Gernot Blümel (ÖVP) gab bekannt, dass es ab 2020 eine Bundesmuseen-Service-GmbH mit einem Generalsekretär an der Spitze geben wird. Die entsprechende Gesetzesänderung und die Ausschreibung des Postens sollen rasch umgesetzt werden.

Blümel setzt damit einen Prozess fort, der unter seinem sozialdemokratischen Vorgänger Thomas Drozda begonnen wurde. Drozda hatte unter dem Eindruck eines Finanzskandals im Museum Belvedere eine Kommission eingerichtet, die ein Weißbuch erarbeiten sollte. Die Experten, darunter der ehemalige Museumsdirektor Edelbert Köb und Danielle Spera vom Jüdischen Museum Wien, schlugen keine grundlegende Veränderung vor, denn an sich arbeiten die Häuser erfolgreich.

Allerdings sollte die Zusammenarbeit

zwischen den Ausstellungshäusern verbessert und die Rolle des Ministeriums gestärkt werden. Ein wissenschaftlicher Beirat könnte den Beamten zur Seite stehen. Die Konferenz der Direktorinnen und Direktoren

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