Vom Model zur Modedesignerin

Jana Wieland entwirft elegante Oversized-Mode, die sie selbst und auch Japanerinnen gerne tragen


Von ihrem Stil ist sie so überzeugt, dass sie das Markengesicht ihrer eigenen Modekampagnen ist. Seit die schlanke Frau mit dem weißblonden Pixiecut vor zwei Jahren als Designerin begonnen hat, modelt sie auch selbst für ihr Label "Jana Wieland". Nur so seien ihre Entwürfe authentisch, sagt sie. "Wenn ich in zehn Jahren immer noch als meine Markenbotschafterin dastehe, ist das sicher cool", glaubt die Endzwanzigerin. Ihr Gesicht ist ungeschminkt und mit entschlossenem Blick setzt sie noch eins drauf: "Es ist natürlich brutal, mich altern zu sehen. Aber das mag ich."

Ihren ersten Modeljob hatte Wieland mit 21. Sie empfand es als praktisch, neben ihrem Modedesignstudium an der Kunstuni Linz so, für sie relativ einfach, ihr Leben zu finanzieren. In dieser Phase schaffte sie es auch, ein für die Modebranche so wichtiges Netzwerk aufzubauen.

Nach dem Studium ging es auf Praktika zum britischen Label Marques'Almeida, anschließend nach Stockholm zum minimalistischen Modehaus Acne Studios.

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