Georg Gräwe im Blindfold-Test: "Die Kopie ist immer geschwätzig"

KN
Feuilleton, FALTER 15/19 vom 10.04.2019

Seit ihn der Jazzkritiker Leonard Feather Mitte der 1940er-Jahre erfunden hat, ist der Blindfold-Test zu einem beliebten Standardformat geworden: Dem interviewten Musiker werden Aufnahmen vorgespielt, die dieser erkennen und kommentieren soll. Georg Gräwe hat vor seinem Schreibtisch Platz genommen, die Musik dringt aus drei eigenartig geformten transparenten Geräten, die ein wenig an Quallen oder Geschöpfe der Tiefsee erinnern - die Speaker Sticks und der Subwoofer aus dem Hause Harman Kardon.

Bela Bartók: "Klavierkonzert No. 3" (Keith Jarrett)

Ein Klavierkonzert, das so klingt, als gäb's einen Film dazu. Und es ist offenbar ein russisches Klavierkonzert. Nein? Es ist 20. Jahrhundert, das im 19. steckengeblieben ist. Aber das ist doch Schostakowitsch?! Es ist wirklich Bartók? Ich habe mich nicht getraut, Bartók zu sagen, weil es zwischendurch zu weich war. Der Pianist? Keith Jarrett. Den habe ich nicht erkannt, aber ich weiß, dass er das eingespielt hat.

Herbie Nichols: "2300 Skidoo"

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