Melange ohne Koffein

Die Stadt Wien leistet sich einen aufwendigen neuen Markenauftritt. Wie gelungen ist die Zeichenwelt des Rathauses?


Einschätzung: Matthias Dusini

Stadtleben, FALTER 16/19 vom 17.04.2019

Wien ist nicht mehr anders. Der neue Markenauftritt der Bundeshauptstadt beschränkt sich auf das Wesentliche: das in Rot und Weiß gehaltene Wiener Wappen, dazu der schwarze Schriftzug "Stadt Wien". Eine Gruppe von Agenturen gewann den Wettbewerb und entwickelte einen neuen Gesamtauftritt, dessen Kosten von fast 600.000 Euro Gegenstand einer Debatte sind (siehe auch S. 10). Die lokale Werbeagentur Saintstephens hatte die internationalen Brandingprofis von Seffron und das auf digitale Medien spezialisierte Wiener Büro Instant Design mit an Bord geholt.

Marken sind das Herz der Kommunikation. Sie sind viel mehr als ein Logo, denn sie garantieren Wiedererkennbarkeit und Zugehörigkeit. Immer wenn Unternehmen Eingriffe an ihrer Corporate Identity, ihrem Selbstbild, vornehmen, gibt es einen Aufschrei. Die einen rufen: "Zu teuer!", obwohl ein guter Markenauftritt unbezahlbar ist. Die Nutzer lehnen sich gegen die Arbeit auf, die auf sie zurollt. Vom Briefpapier über die Website bis zum Türschild

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