Rechtsextreme aller Länder, vereinigt euch!

Wenn das EU-Parlament im Mai nach rechts rückt, liegt das auch an vielen kleinen, kaum bekannten rechtsextremen Parteien, die neu in Brüssel einziehen werden


Bernhard Zimniok mag es direkt. "Der Afrikaner schnackselt halt gern." Das rief er am Parteitag in die johlende Menge. Die Leute wollten wissen, wie sein Rezept gegen das Bevölkerungswachstum in Afrika laute. Um die Migration zu verhindern, müsse "man ihn schon von den Frauen trennen, was kaum möglich ist".

Zimniok ist Oberstleutnant außer Dienst der deutschen Bundeswehr und ab Juni wird er einer von bis zu 13 AfD-Politikern sein, die neu ins EU-Parlament einziehen werden.

Bald wird die AfD mit der italienischen Lega und weiteren Rechtspopulisten und Rechtsextremisten aus Europa im EU-Parlament das Bündnis "Europäische Allianz der Völker und Nationen" bilden. Die rechtspopulistische Partei "Die Finnen" ist ebenso dabei wie die gleich weit rechts stehende Dänische Volkspartei. Auch die FPÖ hat den Kooperationsvertrag schon unterschrieben. "Grazie Harald", richtete der italienische Innenminister und Lega-Chef Matteo Salvini seinem Freund Harald Vilimsky, dem FPÖ-Spitzenkandidaten

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