7 Sachen, die Sie über die FORMEL E in Wien nicht wussten

Stadtleben, FALTER 16/19 vom 17.04.2019

Wien überlegt also, ein Autorennen mit E-Boliden zu veranstalten?

Es gibt Diskussionen darüber. Das ist ein Anfang.

Und dann sollen die Autos um den Ring kurven?

Der Gründer der Formel E, Alejandro Agag, hält Wien für einen "perfekten Kandidaten". Über eine mögliche Streckenführung ist noch nichts bekannt.

In der Formel E fahren die Boliden nicht mit Benzin, sondern mit Strom.

Was sagt da die Formel 1 dazu?

Das Urgestein der Formel 1, Bernie Ecclestone, jedenfalls hat dem Elektro-Rennzirkus den Ritterschlag erteilt: Die Formel E werde viel, viel größer und besser werden als die Formel 1.

Warum?

Nun. Es wird zumindest kein Wettrüsten geben können. Die Serie setzt auf Einheitschassis, auch die Batterie ist für alle Teams vorgegeben.

Die Voestalpine jedenfall findet das gut!

Ja. Sie sponsert die Formel E zumindest für die kommenden zwei Jahre. Benzin im Blut war gestern.

Der Rennsport ist das eine, aber wie sieht es mit E-Autos im normalen Straßenverkehr aus?

Bis zum Jahr 2030 sollen es 81.000 sein. Im Moment ist die Zahl mit 2650 jedoch noch vergleichsweise gering.

Und das ewige Thema Stromtankstellen?

Allein heuer sollen zusätzlich zu den bestehenden 1000 E-Lade - Stationen 500 weitere aufgestellt werden.

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FALTER 21/19
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