Die Staatsopern-Tragödie: Wie geht es jetzt weiter? Was tut die Oper?


Florian Klenk

Feuilleton, FALTER 17/19 vom 24.04.2019

Was passiert nun in der Ballettakademie nach all den Enthüllungen durch Schüler und Lehrer? Die Wiener Staatsoper verspricht Aufklärung und der Bundestheaterverband setzte eine Kommission ein, aber derweil wird die Liste der aufzuklärenden Vorwürfe immer länger.

Nachdem der Falter über rohe Ausbildungsmethoden der Lehrerin Bella Rachinskaya, mutmaßliche sexuelle Übergriffe durch einen Lehrer und Essstörungen von Schülerinnen und Schülern berichtet hatte, melden sich nun immer mehr ehemalige Eleven mit vollem Namen zu Wort. Auch die Beschuldigten sprechen.

So erzählt etwa der ehemalige Eleve Walentin Viehweider, dass sich ein Mädchen beim Tanzen den Fuß gebrochen hatte und trotz großer Schmerzen über eine Stunde im Ballettsaal warten musste. Der Grund für die Tortur: Die Leiterin der Akademie, Simona Noja, habe gemeint, die Sache sei doch nicht so schlimm, und eine Stunde vergehen lassen, ehe sie die Rettung rief.

Vorwürfe gegen Noja kommen auch von der italienischen Elevin

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