Der sensible Rammbock

Bei der EU-Wahl ist Harald Vilimsky das Raubein der FPÖ. Sein neuer Feind ist ORF-Star Armin Wolf

Porträt: Nina Horaczek Foto: Heribert Corn
Politik, FALTER 18/19 vom 02.05.2019

Harald Vilimsky schlüpft aus seinem Sakko. Denn das sei etwas, was man im ersten Bezirk trage und nicht in der Lugner City direkt am Wiener Gürtel. Er knüllt es wie einen Ball zusammen und streift sich eine Warnweste über sein Hemd. Keine gelbe, wie sie seit Monaten auf Frankreichs Straßen getragen wird. Der FPÖ-Spitzenkandidat für die EU-Wahl zieht sich eine rot-weiß-rote Warnweste an. "Mehr Österreich - weniger EU" steht darauf.

Dass die blauen Patriotenwesten von der FPÖ im chinesischen Schanghai geordert und von Turkish Airways via Istanbul nach Österreich geflogen wurden, wie die Pappkartons, in denen sich die Westen stapeln, verraten, stört beim FPÖ-Wahlkampfauftakt für die EU-Wahl niemanden. Buhrufe gab es für jemand anderen: Armin Wolf.

Beim Auftakt zum Europawahlkampf der FPÖ ist nicht der ÖVP-Spitzenkandidat Othmar Karas, dem Vilimsky vor Wochen symbolisch den "Fehdehandschuh ins Gesicht" geworfen hat, Zielscheibe Nummer eins und auch keine andere Partei, sondern

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