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Wer ist in Österreich von Armut betroffen, und was bedeutet es für Kinder, arm zu sein?

Politik, FALTER 18/19 vom 02.05.2019

In Österreich sind 1,5 Millionen Menschen von Armut betroffen. Das höchste Risiko, arm zu werden, haben Menschen, die länger arbeitslos sind. Auch Kinder und Jugendliche sind überdurchschnittlich gefährdet. Wie viele es genau sind und was das für den Alltag und die Entwicklung der Kinder bedeutet, erklärt Konrad Pesendorfer, Chef der Statistik Austria.

Falter: Herr Pesendorfer, vor kurzem haben Sie Zahlen veröffentlicht, die zeigen, dass 1,5 Millionen Menschen von Armut betroffen sind. Ist das nicht viel für ein reiches Land wie Österreich?

Konrad Pesendorfer: Wir sprechen bei den 1,5 Millionen Personen von Menschen, die in zumindest eine der Armuts-oder Ausgrenzungskategorien der EU fallen. Das heißt, sie leben entweder in einem Haushalt, der unter die Armutsgefährdungsgrenze von 1259 Euro verfügbares Einkommen im Monat fällt, sie können sich eine Reihe von essenziellen Dingen nicht leisten, sind also materiell depriviert, oder sie nehmen nicht oder kaum am Arbeitsleben teil.

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