Gruß aus Braunau

Das "Rattengedicht" eines FPÖ-Stadtpolitikers geht um die Welt. Denn es ist nicht irgendeine Stadt. Besuch im bezichtigten Braunau


Reportage: Lukas Matzinger

Politik, FALTER 18/19 vom 02.05.2019

Für den Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen wurde "das Ansehen Österreichs in der Welt massiv beschädigt". Für den Bundeskanzler Sebastian Kurz war es "abscheulich, menschenverachtend sowie zutiefst rassistisch". Der stellvertretende SPÖ-Klubobmann Jörg Leichtfried riet ihm, nun "die Koalition mit der FPÖ zu beenden". Die New York Times, der Guardian und die BBC berichteten.

Der zweite Vizebürgermeister einer oberösterreichischen Kleinstadt hatte den Reimstift gezückt. Jedes Jahr vor Ostern und Weihnachten verschickt die FPÖ Braunau Postwürfe an alle Haushalte der Stadt. Seit 2012 dichtete Christian Schilcher in dem Blatt, wegen seines früheren Stadtratsamtes habe er den Erzähler "Stadtratte" genannt, sagt er. Sie beobachtet die Braunauer und gibt Ratschläge bei kommunalpolitischen Themen. Einmal reimte er über überteuerte Verkehrskonzepte, dann über ein grünes Gemeinderatsmitglied, das mit dem Taxi zur Sitzung kam. Die 15. Ausgabe der "Stadtratte" wurde ihm nun

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