Scooter Wars: Der Segen wird zum Fluch

Die kritische Masse der Leih-E-Scooter ist in Wien erreicht. Aber bis zu 9000 Roller wären möglich


Polemik: Tom Rottenberg

Stadtleben, FALTER 18/19 vom 02.05.2019

Man kann natürlich alles von zwei Seiten sehen, auch die Sache mit den E-Scootern. Ende September 2018 stellten "Bird" und "Lime" die ersten paar hundert in Wien auf. Im Oktober kam "Tier" dazu. Jetzt, im Frühjahr 2019, tummeln sich sechs Anbieter auf dem Leihrollermarkt: Zu Lime, Bird und Tier sind "Wind","Flash" und zuletzt "Hive" gestoßen. Weitere Betreiber planen den Markteinstieg.

Konzept und Preise der Anbieter sind ident: Die Roller stehen nach dem "Free Floating"-System dort, wo sie eben stehen. Jeder Anbieter darf 1500 Roller in Umlauf bringen, aktuell dürften es 4500 bis 5000 Roller sein. Der Fahrtantritt kostet einen Euro, jede Minute 15 Cent. Rechtlich sind E-Scooter Fahrräder. Wie bei E-Bikes müssen die Motoren bei 25 Stundenkilometer aufhören anzutauchen. So weit, so einfach.

Die E-Leihroller haben Wiens innerstädtisches Mobilitätsbild komplett neu gezeichnet. Urbane "Scooteristi" sind ein fixer Bestandteil des Stadtbildes. So wie die auf Nutzer wartenden Roller-Rudel.

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