Unsere Kammer

Das Institut Horwath Leder ist mehr Galerie als Geschäft und verkauft Einzelstücke mit Geschichte aus der ganzen Welt


Auf ihrem Schulweg in der Gumpendorfer Straße kam Sigrid Eyb-Green immer an einem Antiquariat vorbei, in dessen Auslage ein präpariertes Krokodil lag. Als junges Mädchen faszinierte sie das tote Tier, als Erwachsene schrieb sie eine Geschichte darüber. Demnächst wird sie sie im Institut Horwath Leder lesen. Vergangenen Herbst sind der Wiener Musiker und Familientherapeut Florian Horwath sowie der Berliner Modedesigner Frank Leder mit ihrer "Kammer zur Erdung essentieller Gegenstände", wie sie ihr Institut Horwath Leder auch selbstironisch nennen, nämlich in das ehemalige Antiquariat gezogen.

Im Schaufenster sitzt dieser Tage ein ausgestopfter Fuchs. Auch er zieht die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich. Das Krokodil existiert noch, es hängt als Wandschmuck im Inneren des Geschäfts. Es ist im Gegensatz zu all den anderen, mitunter kuriosen Dingen unverkäuflich.

Der Musiker und der Designer sind gute Geschichtenerzähler. Kennengelernt haben sie sich vor 15 Jahren bei einem Fotoshooting

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