Hauben, Sterne, Punkte: Die Ösi-Restaurantguides

Stadtleben, FALTER 19/19 vom 08.05.2019

"Gault &Millau Österreich"

1979 begann der Salzburger Werbefachmann Michael Reinartz damit, den französischen Restaurantguide "Gault&Millau" für Österreich herauszubringen. Das Buch war dünn, die Zahl der mit "Hauben" gekürten Lokale noch gering, gerade 16 Restaurants schafften die Auszeichnung. Karl Eschlböck (er verstarb im Dezember 2018) mit seinem Restaurant Mein Plomberg am Mondsee war mit zwei Hauben der Beste im ersten Erscheinungsjahr. In den folgenden Jahrzehnten gewann Gault&Millau in Österreich enormen Einfluss, das Faible des Guides für "verfeinerte Bodenständigkeit" wirkte stilbildend. Im Jahr 2005 übernahmen Martina und Karl Hohenlohe die französische Lizenz, in der vergangenen Ausgabe wurden 852 Restaurants von 51 Testern anonym getestet, fünf davon bekamen die Höchstnote von vier Hauben (darunter die Wiener Restaurants Steirereck, Silvio Nickol im Palais Coburg und Konstantin Filippou). Der Guide "Gault&Millau" erscheint in einer Auflage von 23.000 Stück (inklusive

  405 Wörter       2 Minuten
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?
Bitte liken Sie den FALTER auf Facebook:
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Alle Stadtleben-Artikel finden Sie in unserem Archiv.

Anzeige

Anzeige